Was ist Europa, aus der Sicht eines end Vierzigers.

0 Kommentare

Aktuelles, Pressemitteilungen | 13. April 2014

Schlagwörter: ,

Wenn man in den sechziger Jahren geboren wurde, dann ist man aufgewachsen mit einem geteilten Deutschland. Man kennt noch die Klassenfahrt nach Strasbourg mit Grenzkontrolle. Oder die Fahrt nach Österreich ebenso.

Man kennt noch den Geldumtausch bei Reisen in ein Westeuropäisches Land. Man kennt noch den Zwangsumtausch in Ostberlin, bei der Klassenfahrt nach Berlin durch den Korridor (welch beklemmendes Gefühl).

Man erinnert sich noch an den NATO Doppelbeschluss, die Aufrüstung mit Pershing II. Wie weit war man da noch von einem geeinten Europa entfernt.

Welches Glück entwickeln wir nun seit Beginn der 90er Jahre, Deutschland ist wiedervereinigt, Der VFB gewann am 9.11.1989 gegen den FC Bayern, aber wie unbedeutend war dies gegen den Fall der Mauer zum selben Zeitpunkt.

Europa begann mit der Versöhnung von Deutschland und Frankreich, u.a. beim Treffen von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in Ludwigsburg. Einer Stadt der damals Napoleon androhte entweder brenn ich euch ab, oder Ihr duldet mich.

Europa ist der Kern einer freien Gesellschaft, ohne Kriege, dies ist der wichtigste Fortschritt seit dem Ende des II Weltkrieges. Mit meinen Großvätern teilte ich Stammtische im Ochsen in Beilstein an denen Kriegsveteranen des Weltkrieges I zusammen saßen und über die Ereignisse schwiegen, diese aber persönlich nie aus dem Kopf bekamen.

Europa heute, hat sich aus der Vision der Brüder verabschiedet, entwickelt sich zu einem Bürokratie Monster, was die Bürgerinnen und Bürger nicht wollen. Die EU muss sich auf die Grundwerte der Gemeinschaft zurückbesinnen, Sie soll nicht der Oberlehrer der Bürger werden.

Nur dann hat Europa eine Zukunft, und dies ist unabhängig von den Teilnehmern der Euro Zone. Wir alle, genießen die Freizügigkeit, sind jedoch gegen staatliche Dominierung.

Sowohl sozialistische, (auch linke und grüne) als auch christlich geprägte Volksparteien übertragen nach Europa Ihr Werteleitbild, und beschimpfen es anschließend wenn entsprechende Ergebnisse in der Gesetzgebung zurückkommen.

Europa, hat nicht den Zweck zur Gleichmacherei, Vielfalt und Subsidiarität sollen weiter existieren. Wer genießt nicht die Siesta(in Spanien), das Glas Wein zum Essen (in Frankreich) all dieses trägt für die ständige Weiterentwicklung Europas bei. Dies sollte der Gesetzgeber (EU) nicht verhindern.

Entscheiden Sie am 25.05. für die Freiheit des Einzelnen in Europa.

 

Wolfgang Behr

Stv. Vorsitzender FDP Beilstein