verpflichtende Ganztagsschulen versus flexibler Ganztagesbetreuung

0 Kommentare

Aktuelles, Bildung, Schulen, Jugend | 20. September 2014

Schlagwörter: ,

Die aktuelle Landesregierung hat mit ihren diesjährigen Vorhaben, und Gesetzesvorlagen, eine Strategie zum Ziel, verpflichtenden Ganztagsschulen an Grundschulen finanziell besser zu stellen, als Grundschulen, mit Ganztagsbetreuungsangeboten.

Kleiner Grundschulen stecken hier im Dilemma, da Sie häufig nicht die Möglichkeit haben beide Varianten für Schüler und Eltern anzubieten.

Bzw. der lokale Schulträger, bei Durchführung beider Angebote vor Ort, lediglich noch Landesmittel für die Ganztagesschule, nicht aber mehr für den parallelen Weg Grundschule mit Ganztagesbetreuung bekommen wird. Hierbei handelt es sich um die Zuschüsse für das Betreuungsangebot.

Eine Ganztages verpflichtend Schule (d.h. organisierter und verpflichtender Ganztagesunterricht,  wird sicherlich nicht von der Mehrheit der Eltern, Schüler, und Lehrer gewünscht.

Was ist dann mit dem freiwilligen Nachmittags treffen zum Spielen unter Freunden, oder dem Klavierunterricht, oder einfach mal auf den Bolzplatz um die Ecke. Muss dies dann zukünftig nach 18.00 Uhr stattfinden.

Ein flexibles nachmitttägliches Betreuungsangebot, was noch um weitere Inhalte ergänzt wird, d.h. z.B. Kooperation mit Vereinen, ist dazu das Gegenstück. Und zwar freiwillig, flexibel und nicht verpflichten.

Freiheit endet nicht an der Pforte zur Schule.

Informieren Sie sich

Information zum neuen GTS-Konzept

Unteranderem gibt es hier eine aktuelle Petition an die Landesregierung. Diese finden Sie unter openpetition.

https://www.openpetition.de/petition/online/nachmittagsbetreuung-an-grundschulen-muss-freiwillig-und-flexibel-bleiben