Quo vadis Energiewende?

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Aktuelles | 20. November 2012

Unter diesem Motto stellte sich der neue FDP-Bundestagskandidat 2013 für den Wahlkreis Neckar-Zaber, Herr Christian Paul Meyer am 9.11 in Beilstein (Lamm) einer interessierten Teilnehmergemeinde vor. An diesem historischen Datum, (Fall der Mauer 1989, Kristallnacht 1938, Ausrufung der Republik 1918) konnten sich die Teilnehmer durch einen, Authentischen Kandidaten durch das Thema,  in lebhafter Diskussion führen lassen.  

Mit sehr Praxisnahen Beispielen, und kein Blatt vor den Mund nehmend, konnte er den Teilnehmern der Veranstaltung deutlich machen, wo der Schuh drückt.

Beispiele hierzu waren die geringer Leistungsfähigkeit von Inlands Windkraft gegenüber Offshore Windkraft (da wo der Wind bläst)  Auch die erheblichen Investitionsvolumen für die Infrastruktur von ca. 185 Mrd. die in den nächsten 10 Jahren getätigt werden müssen, machten es den Zuhörern deutlich, was hier noch alles getan werden muss. 

Diese Investitionen sind notwendig um aus einer bisher eher unkoordinierten Erneuerbare Energie Einspeisung, eine koordinierte und sinnvolle Stromerzeugung und Stromverteilung, auch durch den Ausbau von Stromnetzen und Standby Kraftwerken sicherzustellen.

Aus seiner beruflichen Tätigkeit heraus, kennt er die wechselnden Gesetze /Bestimmungen, und somit das Problem für Unternehmen, die langfristige Entscheidungen benötigen, um sich an hohen Investitionskosten beteiligen zu können. Sehr anschaulich konnte dies an Beispielen über die letzten 12 Jahre dargestellt werden.

Stromkonzerne, sowie regionale Stromerzeuger, als auch die Politik, müssen hier sich nicht als Konkurrenten, sondern als Team, verstehen, um das langfristige Ziel zu erreichen. In den bisherigen Gesetzgebungsverfahren zur Energiepolitik sind überwiegend keine Fachleute involviert. 

Auch einige praktische Beispiel aus dem Ausbau der erneuerbaren Energien, und den Problemen mit dem Umweltschutz, konnte praxisnah dargestellt werden. Als Pendant, zu dem durch S21 berühmt gewordene Juchtenkäfer, gibt es hier im Offshore Windkraftbereich den tieflebenden Maulwurfkrebs sowie die Europäische Auster.

Zur Kritik an Befreiungen von Unternehmen an der EEG Umlage, wurden auch die Kopfüberschriften in der allgemeinen Pressedarstellung durch H. Meyer relativiert, bei ca. 90% der befreiten Unternehmen handelt es sich um Betriebe mit eigener Stromerzeugung. So dass der eigen erzeugte Strom selbst verbraucht wird.

Als überzeugter Liberaler konnte Christian Paul Meyer sich den Zuhörern darstellen. Vor seiner Kandidatur stellt er sich die Frage, aufhören, wegducken und das Land anderen politischen Parteien überlassen, oder sich einbringen. 

Hier konnte Christian Paul Meyer sein Kämpferherz für die Liberale Sache insgesamt darstellen, wieso, es die FDP in und für Deutschland braucht. Beispielhaft verwies er hierbei auf die unter Rot-Grün begonnen Datensammelwut. Ohne die FDP wäre die Vorratsdatenspeicherung durchgewinkt worden. 

Alle Parteien schreiben sich das Thema Bildung auf die Fahnenstange, jedoch, wird  Bildungspolitik zumeist auch ideologisch gemacht. Hier ist Baden Württemberg nun auf dem Weg ein Paradebeispiel zu werden. Auch die Gestaltung des Europas der Zukunft, benötigt bürgerliche Leitplanken.  Im Zweifel gilt immer noch der Spruch privat vor Staat, und es muss nicht alles von Brüssel geregelt werden. 

Ein kurzweiliger Abend, mit einem authentischen Kandidaten, und interessanten Debatten fand viel zu schnell ein Ende. Ein Kandidat der sollte er im Bundestag sein, sicherlich auch häufiger auf der Rednerliste erscheint.