Flüchtlinge auf der Durchreise?

Derzeit werden Kommunen von Seiten der Landkreise befragt, welche Möglichkeiten Sie zur Aufnahme von Flüchtlingen (Asylbewerbern) stellen können. Grundsätzlich sind hier aber in der Bund-Land-Beziehung die Landkreise gefordert. Die Landkreise wiederum kontaktieren die Kommunen. Unabhängig hiervon können sich Eigentümer direkt beim Landkreis melden und Wohnraum (den sie auch bezahlt bekommen) für Asylbewerber anbieten.

 

Als Bürger müssen wir uns fragen, ist damit gegenüber den Flüchtlingen (Asylbewerbern) seitens der örtlichen Gemeinschaft genug getan? Dach überm Kopf, Deckel drauf, und das war es?

 

NEIN

 

Unabhängig vom Herkunftsland der Flüchtlinge ist davon auszugehen, dass diese nicht nach kurzweiligem Aufenthalt, Deutschland bzw. Beilstein wieder verlassen werden – und auch wieder eine Heimreise in Ihr Heimatland antreten können.

 

Diesbezüglich müssen wir alle als Bürgerinnen und Bürger uns auch in dieses Thema einbringen. Wir wollen keine Ghetto Bildung von Menschen fördern, sondern wir müssen uns alle dazu bereit erklären, diese Menschen bei uns auch langfristig aufnehmen zu wollen.

Die Aufnahme dieser Menschen ist kein reiner Verwaltungsakt, sondern ein Akt der Humanität.

Analog Bürger für Bürger oder der ehemaligen Agenda Gruppe in Beilstein, müssen wir hier unabhängig von Partei, Konfession offen sein, diese Neubürger als Teil unserer Gemeinschaft aufzunehmen.

Im Wesentlichen geht es hierbei um Integration, Ausbildung, das Miteinander, bzw.um das Begleiten in den Alltag.

Sobald nähere Details, seitens der Stadtverwaltung vorliegen, würden wir als FDP Stadtverband Beilstein es begrüßen, wenn sich die lokalen Vereinigungen Parteien, Vereine, Privatpersonen hierzu an einen Tisch setzen.

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein, Kontakt: Heilbronner Str. 51, 71717 Beilstein, Tel. 07062 5797

WolfgangBehr@hotmail.com