FDP Beilstein Blättle KW46_2017

Klimapolitik

Auch wenn häufig in den Medien berichtet wird, dass die FDP nicht zum Klimaschutz stünde, so wird diese Behauptung auch nicht durch ständiges Nennen richtig. Immerhin war es die FDP, die Anfang der 70er Jahre bereits in ihren Freiburger Thesen als erste Partei das Thema Umweltschutz in ihr Parteiprogramm aufnahm. Lange bevor es die Grünen gab bzw. die anderen Parteien das Thema in ihren Agenden aufnahmen. Die FDP bekannte sich klar zum Pariser Klimaschutzabkommen und zur Nachhaltigkeitsagenda 2030 der UN. Strittig sind nur die Wege, mit denen man die Ziele erreichen möchte.

Auf der bis zum 17. November dauernden UN-Klimakonferenz ging es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. Die globalen Treibhausgasemissionen steigen weiter an und betrugen im Jahr 2014 rund 49 Gigatonnen. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müsste der weltweite Ausstoß aber bis 2050 auf 13 bis maximal 18 Gigatonnen reduziert werden. Im Vergleich der CO2-Emissionen der Jahre 1990 und 2015 sind folgende Fakten wichtig:

  • Europa spart am meisten: In der EU nahmen die CO2-Emissionen um 827 Millionen Tonnen ab.
  • Luftverkehr wächst stark: Im Transportsektor der EU verzeichnete der Anteil des internationalen Luftverkehrs den größten Zuwachs auf 12 %.
  • Asien legt kräftig zu: In Indien und in China nahmen die CO2-Emissionen um insgesamt 8.511 Millionen Tonnen zu.

 

Quelle: Internationale Energieagentur

Wichtig ist, dass wir der Forschung Entfaltungsmöglichkeiten geben. Inzwischen ist es möglich, aus C02 einen synthetischen Kraftstoff herzustellen, Ethanol. Dies wäre im Sinne der überschüssigen Energie, die am Markt regelmäßig entsteht, eine Alternative. Hier steckt man erst in der Anfangsphase der Entwicklung.

Was möchten wir damit sagen? Beim Thema Energie und Klimaschutz gibt es nicht die eine Wahrheit. Fazit ist und bleibt: Der beste Klimaschutz ist die Vermeidung und Verringerung des Energieverbrauches.

 

 

Es grüßt und freut sich auf die Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

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