Blättle_KW03_2017 ein Jahr des Abschieds

Hildegard Hamm-Brücher

 

Hildegard Hamm-Brücher, die „große alte Dame des deutschen Liberalismus“, ist 95jährig verstorben. Da sie eine jüdische Oma hatte, galt sie im Dritten Reich als „Halbjüdin“ und erlebte Ausgrenzung sowie Unfreiheit. Sie überstand die Zeit des Nationalsozialismus nur mit Glück und dank der Zivilcourage einiger Menschen in ihrer Umgebung. Den „Zusammenbruch“ von 1945 empfand sie als „Befreiung“. Die Etablierung einer „freiheitlichen Praxis“ wurde seitdem zu ihrer Lebensaufgabe. Auf ihrem politischen Weg hinterließ sie bei der FDP sehr große Spuren. Die Stiftung für die Freiheit, deren Kuratorin sie war, hat ihr viel zu verdanken. Wolfgang Gerhardt: „Sie hat eine unglaubliche Lebensleistung für sich selbst, für ihre Familie und für die Bundesrepublik Deutschland erbracht. Dafür schulden wir ihr großen Dank.“

Mit Hildegard Hamm-Brücher, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher und Guido Westerwelle hat die liberale Familie in 2016 ehemalige Leitfiguren verloren.

Eine Partei benötigt Leitfiguren, aber auch die Basis, die Erdung in der Gesellschaft, jeder hat die Chance hieran mitzuwirken. Wir freuen uns darauf.

Rückblick Neujahrsempfang

Eine solche Veranstaltung der Gemeinde, bietet immer die Möglichkeit über erreichtes und zukünftiges zu berichten, dies konnte Herr Bürgermeister Holl hier wiederum sehr gut darstellen.

Ausblick 2017                                         

Grundsätzlich gilt es auch weiterhin, alle Bürgerinnen und Bürger sind ein Teil der Gemeinschaft unserer Kommune, jeder darf und kann sich einbringen. Darf lokale Akteure wie die Gemeinderäte ansprechen zu Themen, sie vielleicht auch mit mancher Fragestellung herausfordern, vielleicht manchmal auch überfordern.

Politik, in diesem Falle Kommunalpolitik, lebt davon nah dran zu sein am Bürger/Bürgerin. Fordern die einen massiv eine Umgehungsstraße so gibt es wiederum andere die vielleicht dagegen sind. Und es gibt 1000 Gründe dafür oder dagegen. Nur durch Diskurs und Dialog in unserer Gesellschaft entstehen Meinungsbildung und daraus folgend auch für Entscheider wie Gemeinderäte Entscheidungsgrundlagen.

Jedoch was uns allen klar sein sollte, ein wünsch dir was, dies gibt es nur in Fernsehsendungen. Politik und auch Kommunalpolitik unterliegen manchmal auch Sachzwängen.

Trotz all diesem sind Visionen und Utopien wichtig. Wer hat sich schon einmal Gedanken gemacht, dass das Stromnetz zusammenbricht wenn es nicht weiterentwickelt wird, weil jeder ein Elektroauto zu Hause aufladen würde. Auto statt Herd oder Kühlschrank?

Terminhinweise

Am 15.02.2017 Vorsicht Einbrecher, Referat mit Harald Pfeifer vom Polizeipräsidium Heilbronn, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Heilbronn-Böckingen.

Ende Februar 2017 nächster Stammtisch FDP Beilstein

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com