Beilsteins Kinderhaus, Stadtrat hat entschieden! 29.04.2014

Beilstein baut ein Kinderhaus, dieser Beschluss des Stadtrates stand bereits Ende 2013 fest. Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl Verwaltung als auch eine Mehrheit der Mitglieder des Stadtrates dafür diesen Neubau am Standort des alten Feuerwehrmagazins zu machen.

Aufgrund der Intention einiger weniger Stadträte wurde die Beschlussfassung hierzu vertagt, und somit auf einen Zeitpunkt nach der Bürgerversammlung verlegt.

Die Bürgerversammlung war ein äußerst positives Beispiel, wie Basisdemokratie funktioniert. In der Bürgerversammlung wurde die ursprüngliche Planung vorgestellt. Es fand ein gute Frage und Antwort Phase hierzu während der Bürgerversammlung statt.

Lobenswert ist auch die Nachbereitung die Verwaltung nahm sich Zeit auf die einzelnen Anfragen der Bürger, auch im persönlichen Gespräch einzugehen.

Hieraus resultierte als Ergebnis, das auch die Verwaltung die Standortfrage neu betrachtete, und diesbezüglich die gemeinsame ursprünglich angedachte Mehrheitslösung nochmals in Frage stellte.

Als Fazit hieraus fand eine Klausurtagung statt, in der die Mitglieder des Stadtrates nochmals subjektiv zu einzelnen Fragestellungen (gewichtet) den Standort (Birkenweg, altes Feuerwehrmagazin) bewerten sollten.

Diese Gewichtung und die Fragestellungen waren heute ein Teil der öffentlichen Diskussion im Gemeinderat, bei dem alle Zuschauerplätze gefüllt waren (die Wanne ist voll).

Aus all diesen Abwägungen heraus beschloss die heutige Versammlung mit den Gegenstimmen (Weller, Gemmrich, Rösch), das das zukünftige Kinderhaus auf dem Festplatz und Boltzplatzgelände am Birkenweg gebaut werden soll.

Ebenfalls beglückwünschen wir uns als Gemeinde, das im Nachgang beschlossen wurde, das unabhängig von einer Schmälerung der Förderung, ein externer Zugang geschaffen werden soll, damit auch weiterhin in dem geschaffene Bewegungsbereich, externe Angebote VHS und Vereine, eine Unterkunft finden werden. Dies wird durch eine Nutzungsordnung geregelt. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Kosten hierfür nicht seitens der Förderrichtlinien unterstütz, und somit alleinig von der Stadt getragen werden müssen.

Wir der FDP Stadtverband Beilstein beglückwünschen alle Bürgerinnen und Bürger die aktiv an der Willensbildung der Verwaltung sowie der Stadträte Ihren Beitrag geleistet haben.

Der durchlaufene Prozess ist ein Musterbeispiel wie Basisdemokratie funktionieren kann.

 

Wolfgang Behr

Stv. Vorsitzender FDP Beilstein