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Aktuelles | 28. November 2008

 

Auf Einladung des FDP-Stadtverbands Beilstein referierte kürzlich die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß aus Bayern, im vollbesetzten Nebenzimmer des Gasthofs Ochsen in Beilstein über Ganztagsbetreuung in Kindertagesstätten, die Zukunft der Hauptschule, sowie das achtjährige Gymnasium G8. Hierbei betonte die Abgeordnete, dass es die Aufgabe des Staates sei, für verbesserte Rahmenbedingungen zu sorgen, wobei unter anderem ein familienfreundliches Steuerkonzept dringend erforderlich wäre. Aber auch die Unternehmer stünden in der Pflicht. ?Selbst für kleinere und mittlere Unternehmen ist es lohnenswert, in Familienfreundlichkeit zu investieren?, ermutigte die Mutter eines vierjährigen Sohnes die mittelständischen Unternehmen in der Region. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter fachkundiger Leitung von Oberstudiendirektor Gleitsmann, Schulleiter am Beilsteiner Herzog-Christoph-Gymnasium, wurden diese brisanten Themen mit sachkundigen Vertretern von Kindertageseinrichtungen, Landeselternbeirat, Schule und Politik, engagiert und lebhaft erörtert, wobei insbesondere zum achtjährigen Gymnasium keine einheitliche Meinung erkennbar wurde. Auf dem Podium saß auch der FDP-Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises, Harald Leibrecht aus Ingersheim, welcher sich klar für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems aussprach. Besonders erfreut über das interessante Referat sowie über die motivierte, emotionale aber sachliche Podiumsdiskussion, wo auch die interessierten Zuhörer zu Wort kamen, waren der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Michael Link und Staatssekretär Richard Drautz, welche an diesem Abend ebenfalls Gäste der Beilsteiner FDP waren.

 

 

Günter Wanner