Blättle KW07_2017 Staatspension – Kulturverein

Staatspension für Landtagsabgeordnete

 

In der vergangenen Woche wurde im Landtag die Wiedereinführung der *Staatspension* für Landtagsabgeordnete von den Parteien der Grünen, CDU, SPD beschlossen. D.h. Abgeordnete müssen nicht mehr selbst vorsorgen. Nach einer bestimmten Zugehörigkeit im Parlament erhalten sie eine Pension (Beamten). Das einzig gallische Dorf waren die Freien Demokraten, die dagegen stimmten. FDP Fraktionschef Rülke betonte in der Debatte explizit, dass die Staatspension auch nicht im Bundestag angewendet werden sollte.

Zur Ehrlichkeit gehört aber hinzu, dass die Abgeordneten persönlich, d.h. jeder für sich entscheiden müssen, ob sie dies annehmen oder nicht. Mal sehen, was u.a. die AFD Abgeordneten dann persönlich machen.

Hingegen hat die FDP zugestimmt die Budgets für die parlamentarische Arbeit der Fraktionen aufzustocken. Dies begründet sich auch in einem Mehraufwand den heutzutage Parteien u.a. durch neue Medien leisten müssen.

Das Grundprinzip der Demokratie besteht darin, das man ein politisches Amt auf Zeit ausführt. Es ist eine Phase des Lebens in die man einsteigt und die irgendwann wieder endet. Es ist somit ein Beruf und eine Verpflichtung auf Zeit.

Damit mehr Bürgerinnen und Bürger ein Mandant anstreben, ist stets darauf zu achten, dass man aufgrund von zu vielen Regularien nicht all diejenigen vergrätzt, die Selbstständig oder Inhaber von Unternehmen sind, und somit diesen Beruf des Parlamentariers parallel ausführen. Es ist auch darüber nachzudenken, dass Arbeiter / Angestellte (gleiches gilt für die weibliche Form), die sich um ein solches Amt bewerben und gewählt werden, ein Rückkehrrecht zum Arbeitgeber erhalten nach Ablauf einer Legislaturperiode.  (Nennen wir es einfach Parlaments-, statt Elternzeit)

Wer keine reinen Berufspolitker möchte, sondern verantwortliche Bürgerinnen und Bürger die im Alltag geerdet sind, sollte dies stets berücksichtigen.

 

Kommunales – Kulturverein oberes Bottwartal

 

Ein großes Lob – 30 Jahre Kulturverein. Wer erinnert sich noch, als in jedem Ort die Prachtbauten an Stadthallen oder Kommunalhallen Ende der 70er Jahre entstanden? Zu Beginn sorgten die Gemeinden dafür, dass da häufig Tabularasa war.  Aber, und so ging es jeder Gemeinde, nach 2-3 Jahren war der Schwung vorbei. Die Kommunen als Betreiber und Eigentümer verloren die Lust daran Kultur zu organisieren.

Es war für unsere Region im oberen Bottwartal somit ein Glück, dass es Bürger gab, die sich der Sache angenommen haben, um Kultur (und das ist freie Definition) ins Tal zu bringen und zu erhalten.

Der Kulturverein feierte vor wenigen Tagen sein 30-jähriges Jubiläum. Und sehr wahrscheinlich war jeder schon einmal auf einer Veranstaltung. Wir wünschen dem Kulturverein viel Erfolg auch weiterhin in seinem Tun und Schaffen. Es ist wichtig, dass wir dies haben.

2017

Es ist einfach immer zu kritisieren, es ist einfach sich zu kurz gefassten Parollen zu bekennen. Interessant ist es in der Öffentlichkeit, d.h. wo eventuell direkter Diskurs entsteht (von Angesicht zu Angesicht), jedoch hält man sich hier oft zurück.

Für uns in der Gesellschaft ist es wichtig FARBE zu bekennen, was wollen wir wofür stehen wir. Jeder hat die Chance mitzumachen in Parteien, jedermann(frau) sollte aufhören nur Überschriften zu lesen. Deutschland ist ein vielfältiges Land.

Jeder hat die Chance mitzumachen, haben Sie Mut seien Sie dabei wir freuen uns auf Sie.

 

Terminhinweise

Am Freitag 3.3.2017 um 19.30, treffen wir uns zum nächsten FDP Stammtisch in Beilstein im Lamm in Beilstein (Nebenzimmer)

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Talk Show mit Politiker etwas anderst Christian Linder bei Markus Lanz

am 01.02.2017 durft mal wieder ein FDP Politiker bei der Talkshow von Markus Lanz auftreten.

Jeder darf sich sein eigenes Bild machen hier der Link zur ZDF Mediathek.

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-1-februar-2017-100.html

Wir meinen es lohnt sich. Denn auch Selbstironie und Humor sowie Selbstreflexion sind nicht unwichtig.

Blättle KW05_2017 was ist ein Lobbyist?

Was ist ein Lobbyist?

 

Der Duden sagt *ein jemand, der Abgeordnete für seine Interessen zu gewinnen sucht*

Nun, nehmen wir es einmal ganz genau. Wenn wir die Bürgerdemokratie stärken, so ist jeder Bürger für sich in der o.g. Begrifflichkeit wie ein Abgeordneter zu sehen. D.h. im Umkehrschluss man versucht seine Interessen an den Mann/Frau zu bringen. Denn in diesem Fall zählt jede Stimme. Der Abgeordnete ist somit die Stimme jedes Einzelnen.

In der großen Politik findet Lobbyismus dadurch statt, dass Verbände mit den politischen Akteuren Kontakt aufnehmen, diesen pflegen. Seien es Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände, Arbeitgeberverbände, Sportverbände etc.. All diese sind Vertreter ihrer zugehörigen Mitglieder. Somit geht man davon aus, dass sie, da es sich hier um in Gremien gewählte Vertreter handelt, auch die Interessen ihrer Mitglieder vertreten.

Da dies gewählte Vertreter (in den meisten Fällen), ist dann Lobbyismus grundsätzlich etwas Anrüchiges etwas Falsches. Geht es hierbei nicht darum Diskussionen zusammenzufassen, gemeinsame Meinungen zu bilden, die Interessen der Mitglieder dieser Organisationen zu vertreten.

Der Lobbyismus wird nur dann gefährlich wenn er nicht transparent erkennbar ist. Wenn nicht erkennbar wird, dass man eigentlich jemand oder eine Organisation protegieren möchte. Diese Gefahr besteht häufig in den Beziehungen zwischen Parteien und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) Bsp. gibt es viele.

Wenn wir bei uns den Club *Freunde der Wartkopf Seilbahn* gründen, welches Interesse steckt dahinter? Ist eines der Gründungsmitglieder Fabrikant von Seilbahnen? Sind es Bürger die schlecht zu Fuß sind und gerne den Ausblick genießen möchten. Sind es Bürger die mehr Tourismus nach Beilstein locken wollen?

Bei allem was wir lesen, sollten wir stets darauf achten die Zwischentöne zu finden.

Am Ende ist Lobbyismus auch nur ein Teil der Meinungsbildung, und daher nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. Manch einer vermag Lobbyismus bei allem zu entdecken, nur nicht bei sich selbst.

Rückblick Haushaltssitzung 2017 Gemeinderat Stadt Beilstein vom 24.01.2017

 

Wie man bereits dem Amtsblatt und den Presseberichten entnehmen konnte, wurden einige sehr gute Anträge seitens der Fraktionen ins Gremium eingebracht. Es freut uns das unsere Anträge zur Verbesserung der Beleuchtung des Geländes zwischen Parkplatz Stadt- und Sporthalle sowie zur Anbringung des Geländer in der Haagstaffel von der Mehrheit angenommen wurden. Dass die Mehrheit den Antrag auf Einrichtung eines Bürgerbüros abgelehnt hat, ist im Ersten Augenblick enttäuschend, aber das Abstimmungsverhalten wird immer enger.Bürgerbüro,

Auch der Antrag der SPD, zur Sanierung der Umkleidebereiche ist zielführend und notwendig. Gerade im Hinblick wenn man viele andere Sporthallen kennt wird es hier wirklich an der Zeit. Den Urinduft in mancher Toilette dann endlich einmal der Vergangenheit zuzuführen.

Auch der Gedanke der Verkehrsgutachten erscheint sinnvoll. Jedoch handelt es sich hier in der Formulierung wiederum nur um eine partielle und nicht ganzheitliche Betrachtung. Das nächste Gutachten wird wohl in den nächsten Jahren darauf folgen. Und da die genannten Straßen Ortsstraßen sind, können Entscheidungen sogar Feldversuche von der Gemeinde getroffen werden, Ausnahme bildet die Rubrik LKW Durchgangsverkehr (Ausweichstrecke zur A81).

Terminhinweise

Am 15.02.2017 Vorsicht Einbrecher, Referat mit Harald Pfeifer vom Polizeipräsidium Heilbronn, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Heilbronn-Böckingen.

Ende Februar 2017 KW8 nächster Stammtisch FDP Beilstein

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Und wir möchten uns auch über Die Rückantworten von Ihnen, hier einmal ausdrücklich bedanken.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Blättle KW04_2017 gegen die Urängste des Menschen es werde Licht

Gegen die Urängste des Menschen, es werde Licht

Es gibt in der Politik vieles was an unsere Urängste erinnert, und oftmals wird mit Argumenten Politik gemacht die exakt diese Urängste ansprechen, und Lösungen dazu propagieren.

Eine der Urängste die in uns steckt ist, dass wir uns in der Dunkelheit fürchten. Auch etliche tausende Jahre der Evolution haben dies in uns noch nicht vertreiben können. Nun Politik kann daraus folgern, das wir Kameras aufhängen, die die Dunkelheit aufnehmen, so dass sie wiedergegeben werden kann.

Man kann aber auch ganz einfache Rückschlüsse ziehen, und z.B. Plätze die

  • stark frequentiert werden
  • schlecht beleuchtet sind
  • die Stolperfallen beinhalten
  • und aufgrund der Hol- und Bring-service auch entsprechend durch Autoverkehr belastet sind

einfach einmal in hellerem Licht erscheinen lassen.

Aus eben diesem Grund hat die FDP Fraktion in die Haushaltsberatungen den Antrag eingebracht, dass das Parkplatz-Gelände zwischen Stadthalle und Sporthalle mit einer besseren Beleuchtung versehen wird. Denn vor allem viele Kinder die vom oder zum Sport gebracht werden, aber auch generell alle Besucher und Teilnehmer von Veranstaltungen, sind hier quasi für Verkehrsteilnehmer nahezu nicht erkenntlich. Auch unser Antrag die Haagstaffel zur Burg ganzheitlich mit einem Geländer zu versehen, zielt in dieselbe Richtung.

Neulich in Untergruppenbach, treffen des Arbeitskreises Programmatik der FDP Heilbronn

Denkt man allerorten wir hätten nur Themen wie Trump und Populisten oder Flüchtlingspolitik und innere Sicherheit, so gibt es noch viele andere Themen. Und hierzu dienen u.a. auch Arbeitskreise innerhalb von Parteien. Nachdem der Arbeitskreis Programmatik des FDP Kreisverbandes Heilbronn, noch im Dezember über die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für die Erste Immobilie debattierte hatte, so ist dies zwischenzeitlich ein Beschluss der FDP Baden-Württemberg (Parteitag vom 5.1.2017 in Fellbach), das dies umgesetzt werden soll. Denn was der Staat dem Bürger nicht nimmt, muss er ihm nicht über andere Wege wieder Quersubventionieren. Es dient in diesem Fall zur Finanzierung des eigentlichen Erwerbs von Eigentum.

 

Ein weiteres Thema ist die Bildungspolitik, in den Diskussionen innerhalb des Arbeitskreises vertieft man sich hierbei nicht in das Kleinklein, es geht nicht um Namen tanzen oder schreiben, es geht auch nicht um die Schulform.

Nein. es geht um Grundsätzliches. Ist das Lehramt an sich eine hoheitliche Aufgabe oder ist dies nur das Recht auf Bildung und Schule. Ist es notwendig, dass Lehrer Beamten sind. Wie kann gute Leistung honoriert werden, in einem System das die Dauer der Tätigkeit in den Vordergrund stellt, nicht aber die persönliche Leistung. Wie funktioniert ein System in dem Schulrektoren *Empfänger* sind und nicht Manager ihrer Schule, die aus eigenständiger vor Ort Sachlage gänzlich ihre Personalpolitik betreiben können. Wieso gibt es nicht ein Kopfgeld je Schüler, und jede Schule kann in gänzlicher Eigenverantwortung mit den Mitteln haushalten. Ist  Förderalismus hinderlich oder förderlich in der globalisierten Welt der Bildung.

Es ist ein langer Weg, es sind viele Diskussionen zu führen, aber es sind die richtigen und wichtigen Diskussionen denen wir uns stellen müssen.

Erkenntnis

Im Kommunalen Bereich aber auch in Bundes- und der Landespolitik stellt man fest, dass nahezu keine Entscheidung in den Parlamenten mehr getroffen wird, ohne das Externe Gutachten eingeholt werden.

Die Fragen die man sich stellen kann sind unter anderem, traut man sich selbst keine persönliche Meinung mehr zu, hat man Angst vor der Courage falsch zu liegen. Schützt einen ein Gutachten davor die falsche Entscheidung getroffen zu haben?

Die Bundesregierung hat zum Thema Abschiebungen ein externes Gutachten erstellen lassen welches nahezu 2 Mio€uro gekostet hat. Ist dies ein Zeichen das der Verwaltungsapparat nicht das Personal, nicht die Organisation besitzt, d.h. in diesem Fall die Willkommenskultur für Selbstkritik innerhalb der eigenen Organisation, um die Prüfung der eigenen Abläufe hinterfragen zu können.

Lernende Organisationen in Unternehmen hinterfragen sich und ihre Abläufe kontinuierlich, aber auch hier gilt, nicht jedes Unternehmen ist hierfür aufgeschlossen.

 

Terminhinweise

Am 15.02.2017 Vorsicht Einbrecher, Referat mit Harald Pfeifer vom Polizeipräsidium Heilbronn, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Heilbronn-Böckingen.

Ende Februar 2017 KW7/KW8 nächster Stammtisch FDP Beilstein

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Blättle_KW03_2017 ein Jahr des Abschieds

Hildegard Hamm-Brücher

 

Hildegard Hamm-Brücher, die „große alte Dame des deutschen Liberalismus“, ist 95jährig verstorben. Da sie eine jüdische Oma hatte, galt sie im Dritten Reich als „Halbjüdin“ und erlebte Ausgrenzung sowie Unfreiheit. Sie überstand die Zeit des Nationalsozialismus nur mit Glück und dank der Zivilcourage einiger Menschen in ihrer Umgebung. Den „Zusammenbruch“ von 1945 empfand sie als „Befreiung“. Die Etablierung einer „freiheitlichen Praxis“ wurde seitdem zu ihrer Lebensaufgabe. Auf ihrem politischen Weg hinterließ sie bei der FDP sehr große Spuren. Die Stiftung für die Freiheit, deren Kuratorin sie war, hat ihr viel zu verdanken. Wolfgang Gerhardt: „Sie hat eine unglaubliche Lebensleistung für sich selbst, für ihre Familie und für die Bundesrepublik Deutschland erbracht. Dafür schulden wir ihr großen Dank.“

Mit Hildegard Hamm-Brücher, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher und Guido Westerwelle hat die liberale Familie in 2016 ehemalige Leitfiguren verloren.

Eine Partei benötigt Leitfiguren, aber auch die Basis, die Erdung in der Gesellschaft, jeder hat die Chance hieran mitzuwirken. Wir freuen uns darauf.

Rückblick Neujahrsempfang

Eine solche Veranstaltung der Gemeinde, bietet immer die Möglichkeit über erreichtes und zukünftiges zu berichten, dies konnte Herr Bürgermeister Holl hier wiederum sehr gut darstellen.

Ausblick 2017                                         

Grundsätzlich gilt es auch weiterhin, alle Bürgerinnen und Bürger sind ein Teil der Gemeinschaft unserer Kommune, jeder darf und kann sich einbringen. Darf lokale Akteure wie die Gemeinderäte ansprechen zu Themen, sie vielleicht auch mit mancher Fragestellung herausfordern, vielleicht manchmal auch überfordern.

Politik, in diesem Falle Kommunalpolitik, lebt davon nah dran zu sein am Bürger/Bürgerin. Fordern die einen massiv eine Umgehungsstraße so gibt es wiederum andere die vielleicht dagegen sind. Und es gibt 1000 Gründe dafür oder dagegen. Nur durch Diskurs und Dialog in unserer Gesellschaft entstehen Meinungsbildung und daraus folgend auch für Entscheider wie Gemeinderäte Entscheidungsgrundlagen.

Jedoch was uns allen klar sein sollte, ein wünsch dir was, dies gibt es nur in Fernsehsendungen. Politik und auch Kommunalpolitik unterliegen manchmal auch Sachzwängen.

Trotz all diesem sind Visionen und Utopien wichtig. Wer hat sich schon einmal Gedanken gemacht, dass das Stromnetz zusammenbricht wenn es nicht weiterentwickelt wird, weil jeder ein Elektroauto zu Hause aufladen würde. Auto statt Herd oder Kühlschrank?

Terminhinweise

Am 15.02.2017 Vorsicht Einbrecher, Referat mit Harald Pfeifer vom Polizeipräsidium Heilbronn, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Heilbronn-Böckingen.

Ende Februar 2017 nächster Stammtisch FDP Beilstein

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Blättle_KW02_2017 #3K2017

#3K2017

Nein, der Schreiber hat sich nicht vertippt. Moderne Zeiten stellen sich auch modern dar. So ist das oben genannt das Kennzeichen für das Dreikönigstreffen der FDP von vergangener Woche, welches im Onlinedienst Twitter verwendet wurde.

Wer also möchte kann über Google im Internet hiermit einsteigen und landet im *Gezwitscher* (nicht anderes heißt Twitter auf Deutsch) und somit der online Diskussionsplattform zum FDP Parteitag.

Ein Parteitag ist quasi wie eine Mitgliederversammlung in Vereinen, nur zumindest während des offiziellen Teils ohne Alkohol.

Es werden Anträge zu gesellschaftlichen Themen und zur politischen Ausrichtung der Partei eingebracht, diskutiert, debattiert, abgestimmt, verworfen, Formulierungen geändert. Es wird teilweise hart gestritten um die Sache. Argumente werden ausgetauscht und am Ende wird abgestimmt.

Und nicht selten werden Vorgaben der Parteiführungen gekippt, zumindest kommt dies in der FDP vor.

Als Fazit es ist gelebte politische Demokratie von der Basis, aber fundierter als einfache Parolen, die wir als normaler Konsument von Zeitungsartikeln oft nur mitnehmen.

Nun ein paar Ergebnisse des FDP Landesparteitages in Kurzform, die beschlossen wurden.

  • Wegfall der Grunderwerbssteuer für die erste Wohnimmobilie
  • Stärkung der Basisdemokratie in der Gesellschaft u.a. Verlängerung der Legislaturperioden (Kommunal, Land, Bund) auf 5 Jahre. Weiterentwicklung des Petitionsverfahrens in ein Bürgerplenarverfahren für Land und Bund, damit Bürger bei Erfüllung eines Quorums Themen in den Parlamenten platzieren können. Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Reform der parlamentarischen Demokratie.

Und wer möcht kann auf Youtube die Rede von Christian Lindner zum Dreikönigstreffen vom 6.1.2017 in der Staatsoper in Stuttgart hier finden

In der Kommune   

Kommen wir zurück auf das Gezwitscher/Geschnatter, wer weiß ob die Mund zu Mund Diskussion nicht auch langfristig in der Kommunalpolitik sich in einem Twitter wiederfindet. (Vielleicht ist sie das manchmal heute schon)

Teilweise findet dies ja bereits über Facebookgruppen auch in der Lokalpolitik statt.  Aber nichts ist besser als der direkte Dialog miteinander.

Und am 24.1 findet um 19.00 Uhr die nächste Gemeinderatsitzung in Beilstein statt, diesmal zum Thema Haushalt der Stadt Beilstein. Viel Spielraum im finanziellen Bereich für Wünsch dir was besteht zwar nicht, aber vielleicht sind auch ein paar praxisnahe Vorschläge aus dem Gemeinderatsgremium dabei.

 

Terminhinweis:

Am Sonntag 15.01.2017 Neujahrsempfang der Stadt Beilstein in der Stadthalle.

Am 24.09.2017 voraussichtlich Bundestagswahl

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

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Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Blättle_KW01_2017 was dieses Jahr geschehen soll

Was dieses Jahr geschehen sollte

Wir wünschen uns,

  • dass in diesem Jahr die Politik darauf achtet und die Möglichkeiten schafft, das bestehende Gesetze eingehalten werden, wir brauchen nicht jede Woche neue Gesetze.
  • dass Politik nicht Verantwortung in die Zukunft delegiert. Wir leben nicht im hier und jetzt es kommen Generationen nach uns. (Rente)
  • dass all diejenigen aufstehen / sich äußern / mitmachen, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft einstehen.
  • dass Europa aufhört mit seiner Kleinstaaterei und es somit geschafft wird die großen außenpolitischen Themen wieder gemeinsam anzugehen.
  • dass der Nationalismus in den Ländern der EU, nicht nach der Deutungshoheit auch noch die Mehrheit in Bevölkerung und Regierung findet.

Wir vom FDP Stadtverband wollen hieran mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde mitwirken.

In der Kommune   

Nachdem in 2016 ganz viele Dinge in Beilstein angegangen wurden, die in die richtige Richtung zeigen, wünschen wir uns,

  • dass das Kinderhaus zum Abschluss und zur Einweihung gebracht wird.
  • dass die Nachnutzung des alten Kindergartenareals sinnvoll für die Gemeinde angegangen wird.
  • dass das Thema Anbindung ÖPNV in der Region (Heilbronn-Stuttgart) offen und ehrlich und mit praktikablen Lösungsansätzen diskutiert wird.
  • dass die Erschließung des Neubaugebietes Hartäcker in 2017 finalisiert werden kann.
  • dass wir ortsansässigen Unternehmen für die Gewerbeerweiterung Ende 2017 verbindliche Zusagen erteilen können.
  • dass Beilstein sich nicht zu einer Schlafgemeinde entwickelt, sondern weiterhin eine „lebendige Gemeinde“ bleibt, an der sich Neubürger einbringen und beteiligen.
  • dass die örtlichen Vereine einen Zuwachs an ehrenamtlichen Helferinnen/Helfern erfahren.

Für die Verwaltung und die Gemeinderäte wünschen wir uns, dass Sie weiterhin diskussionsfreudig sind, an der Sache argumentieren und entsprechende Entscheidungen treffen.

Terminhinweis:

Am Freitag, 6.Januar 2017 ab 17:00 Uhr, Liberaler Dreikönig in der Palmbräubrauerei in Eppingen, Redner sind Michael Theurer Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, und Michael Link  Direktor der OSZE (ODIHR Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte)

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Auf ein gutes Neues Jahr 2017.

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

www.FDP-Beilstein.de

Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Blättle KW52_2016 2017 kommt

Angst fliegt nicht zum Mond – was uns 2017  bringen sollte

Ein neues Jahr steht vor der Tür, was wird uns dieses bringen?

Verfolgte man die Medien und die Ereignisse in 2016, so konnte der Eindruck entstehen, wir sind nur knapp am Untergang der Bundesrepublik gescheitert.

Was wir uns alle für 2017 vornehmen sollten (hier kann jeder seinen Beitrag leisten): Lassen Sie uns alle gemeinsam daran wirken, das wir das Gute aus uns herausholen, das wir das Gemeinsame und nicht stets das Trennende in den Vordergrund stellen.

Politik muss zuhören, geerdet sein. Sie muss erklären, nicht bevormunden.

Geben wir die Hoffnung nicht auf, dass Politik nicht in hysterisches Handeln geleitet wird. Dass der Hinblick und die Ausrichtung stets das Ziel hat, nicht die Gesellschaft zu spalten, sondern das Zusammenleben fördert.

Hierzu sind alle Parteien, Religionsgemeinschaften, Verbände, Vereine, aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger aufgerufen hieran mitzuwirken. Denn jeder Einzelne von uns ist ein Zahnrad im Getriebe der Gesellschaft.

Danke für 2016

Für das vergangene Jahr möchten wir uns bei den Gemeinderäten aller Fraktionen sowie der Stadtverwaltung bedanken. Auch wenn nicht alle immer dieselben Ideen teilen, so stimmt doch die Grundrichtung der Kommune.  Diskurs und kontroverse Diskussionen zum Austausch von Argumenten sind der Nabel der Demokratie. Denn wenn man sich um die Sache streitet und nicht in einem ideologischen „Kleinklein“, so tut uns dies allen gut.

Ein Dank geht auch an alle örtlichen Vereine und Organisationen, die mit ihrem ehrenamtlichen Wirken, Beilstein als Kommune lebenswert gestalten. Und an jeden einzelnen der sich für die Gemeinschaft einbringt.

Terminhinweis:

Am Freitag, 6.Januar 2017 FDP Dreikönigstreffen in der Staatsoper in Stuttgart um 11.00 Uhr – sowie Donnerstag, 5. Januar FDP Landesparteitag der FDP BW in Fellbach.

Es grüßt und freut sich auf die stets interessanten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Auf ein gutes Neues Jahr 2017.

Wolfgang Behr

Vorsitzender FDP Stadtverband Beilstein

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Tel. 07062 5797 / Mobil 0162 2994973 / E-Mail: wolfgangbehr@hotmail.com

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

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Pressemitteilungen, Willkommen | 24. Dezember 2016

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Mein Name ist, heute ist das Christkind geboren 24.12.2016

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Aktuelles, Pressemitteilungen | 24. Dezember 2016

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Mein Name ist, heute ist das Christkind geboren 24.12.2016

 

Mein Name ist *Wolfgang Behr* ich bin 1967 im schwäbischen bzw. im Württembergischen Teil Schwabens geboren.

Aufgewachsen bin ich im Städtle, also mittendrin. d.h in Häusern die von der Bombardierung Ende des zweiten Weltkrieges noch Standen.  Die einheimischen modernisierten ihre Häuser, die Einwanderer die kamen nahmen das was Sie bekommen konnten.

So wohnten Italiener, Spanier und Türken u.a. zuerst dort, wo die deutschstämmigen schon nicht mehr wohnen wollten. Denn Sie hatten es bereits geschafft, den Aufstieg, eigenes Haus eigene Wohnung.

Wir Kinder spielten in den Gassen ob die Kinder Mehmet, Wolfgang, Jürgen, Ali, hießen, das spielte in den 70er keine Rolle. Die Ausländer wohnten meist in den letzten Bruchbuden, in denen keiner wohnen wollte.

Kamen wir gemeinsam zu einer Wohnung einer unserer Eltern spielte die Herkunft auch keine Rolle, es gab immer etwas für uns Kinder egal in welcher Familie.  Gastfreundschaft galt auf allen Seiten.

Auch wenn die Eltern sich sprachlich nicht verstanden, für die Kinder galt immer eines, ihr seid Kinder und Spielkameraden, hier ein Pfannkuchen, da ein  Baklava als Bsp.

Als wir erwachsener wurden, da bekam der ein oder andere türkische Junge schon mitgeteilt wer seine zukünftige Frau sein wird. Gefreut haben sich die Jungs da nicht unbedingt.

Auf dem Fußballplatz waren wir aber alle immer noch Jungs / Kinder. Es gab nie spiele nur Ausländer gegen Deutsche, es gab immer irgendwie gemischte Teams.

Die Einwanderer, ob Italiener, Griechen, Portugiesen, Türken u.a. alle brachten uns auch eines mit, was Sie Essen. Wie weit wären wir heute ohne Sie, u.a. Olivenöl?

Unter Kindern gab es Freundschaften, es gab auch Vereine der Ausländischen Gemeinschaften, die heimatliche Kulturen pflegen wollten.

Heutzutage hat die zweite und dritte Generation der Einwanderer sehr viele lokale Ansichten aufgenommen, d.h. viele sind heut Häusle oder Wohnungsbesitzer, viele kümmern sich darum das Ihre Kinder eine gute Bildung erhalten, das sie weiterkommen. Was auch unsere Generation deutscher Eltern wollte. Nimmt man es ganz genau, so sorgen alle Eltern dafür, dass es Ihren Kindern besser geht.

Ich erinnere mich noch, dass 1984 bei uns auf der Realschule eine türkischstämmige Schülerin die beste Deutsch Note hatte.

Ich sehe heute, das viele deutschstämmige, sich nicht trauen selbstständige zu sein. Ich sehe das viele mit ausländischen Wurzeln diesen Weg gehen, das sie gerade das was mich in meiner Kindheit begeistert hat, Familienbetriebe von Oma bis Enkel, leben.

Mich freut es wenn mich türkischstämmige Eltern ansprechen ob wir nicht eine Weihnachtsfeier machen.  Und dann machen wir es auch.

Ich selbst habe in meiner beruflichen Auslandserfahrung erlebt wie wichtig moslemischen Bürgern der Ramadan ist, wie Sie ihn leben und praktizieren. Und hierfür eine Hochachtung, diese gilt aber auch für Menschen christlichen Glaubens die die Fastenzeit einhalten, sowie für andere Religionen, die ähnliches praktizieren.

RESPEKT, ist hier das Zauberwort, gegenseitiger Respekt voreinander, und Respekt gegenüber dem jeweiligen Glauben.

Ich finde es gut und richtig wenn Länder über Institutionen z.B. Deutschland über das Goethe Institut, auch in anderen Ländern die Kultur Deutschlands vermitteln. Es ist auch richtig, das andere Länder die Kultur der Heimatländer zur traditionspflege, auch hier in Deutschland vermitteln. Hier lege ich Wert auf den Begriff Kultur.

Es ist für Gesellschaften nicht zielführend, wenn im Rahmen der Außenpolitik von Heimatländern politischer Einfluss auf Einwanderer, die in anderen Ländern Leben genommen wird.

Nun die letzten zwei Jahre, aber auch noch viele kommende Jahre werden wir diskutieren über Flüchtlinge über Zuwanderung.

Dies ist aber ein Unterschied zu den 60er 70er und 80er Jahren. War es in den 60er und 70er noch so, dass wir Arbeitskräfte brauchten, und Sie gesellschaftlich exakt auch so gesehen hatten, als Arbeiter nicht als Menschen. So kamen in den 70er und 80er Jahren die Familien hinterher, was im Nachhinein auch gut war.  So sehen wir heute Familien oftmals wie oben genannt selbstständige.

Auch in Zukunft wird Deutschland Einwanderung brauchen, diese ist völlig losgelöst von der Humanitären Flüchtlingsaufnahme. Aber Deutschland muss auch Flüchtlingen die Tür zur offiziellen Einwanderung ermöglichen. (es täte der CDU/CSU gut sich langsam hierüber Gedanken zu machen)-

Trug vor 15 Jahren auf dem Wasen noch quasi fast keiner ein Dirndl oder Lederhose, so hat sich auch dies heutzutage geändert. So sehen Traditionen aus.

Was ist nun der Kern, solange wir Religion als etwas persönliches nicht als etwas staatlich verordnetes betrachten, solange wir unser Grundgesetz als das Grundprinzip unserer Rechtsordnung für alle die in unserem Lande leben ansetzen. Solange wird dieser Staat und das Gemeinwesen funktionieren.

Was unserer Gesellschaft nicht hilft sind Menschen, die sich über andere Menschen stellen. Diese die meinen die Meinungs- und Deutungshoheit zu haben. Hierzu gehört unteranderem die AFD, auch Bewegungen wie PEGIDA die wir sind das Volk rufen lassen, gehören dazu.

Nur weil Sie laut sind und immer wieder präsent, sind Sie nicht das Maß aller Dinge.

Ich bin so Stolz auf viele Bürginnen und Bürger die ehrenamtlich einfach etwas tun und machen, und dies stets nach dem Prinzip jeder nach seiner Facon, und jeder wie er kann.

Ich freue mich auf viele Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern

Wolfgang Behr